Kategorie-Archiv: h. Wohnmobil – Dies+Das

Urlaub im Womo mit Hund im Süden – Reisen mit Hindernissen!

Urlaub in Italien mit Wohnmobil und Hund? Leider steht da tatsächlich oft ein Fragezeichen dahinter: a). Zwischenzeitlich leider insgesamt s..teuer  b). Spritpreise bei welchen man eigentlich gar nicht ans Fahren denken möchte c). extreme Einschränkungen wenn man mit Hund reist und jetzt das neue Thema „Winter- und Ganzjahresreifenverbot im Sommer“. Weiterlesen

Gerüche im Wohnmobil – vermeidbar? Hier ein kleiner Tipp!

Familie und Hund im Wohnmobil. Seit über 3 Jahren ist das für uns genauso wie für viele andere Normalität. Aber wie ist das mit den Gerüchen?

schlechter Geruch

Haustiere, egal ob Hunde, Katzen oder andere hinterlassen oftmals unangenehme Gerüche.

Und auch in der Zeit davor – ohne Haustier – stellten wir während längeren Reisen, nicht nur zu Zeiten wo ein ausgiebiges Lüften wetterbedingt nicht immer möglich war  nach und nach einen gewissen „Eigengeruch“ im Womo fest.
In Schalen abgelegtes Obst, Kühlschrank, Kochgerüche, Personen, Kleidung und dann evtl. auch noch das Haustier– alles zusammen ergibt im Lauf der Zeit einen ganz eigenen Geruch, Weiterlesen

Bitte anschnallen – Der Hund im Wohnmobil

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Wie sichere ich meinen Hund im Wohnmobil?
Vermutlich hat sich bereits Vielen diese Frage gestellt. Und wer schon einmal einen Unfall selbst miterlebt hat weiß, wie heftig die Wirkung des Aufpralls auf die Insassen – selbst bei relativ geringer Geschwindigkeit – einwirkt (siehe unser Wohnmobil nach dem Unfall im Jahr 2009).
In diesem Zusammenhang möchte ich vorab kurz erwähnen, dass ein Haustier im Fahrzeug rechtlich als „Sache/Gegenstand“ eingestuft wird. Und ein ungesicherter Hund ist nicht nur ein Versäumnis sondern definitiv eine mangelhafte „Ladungssicherung“. Was bei einer Polizeikontrolle daraus wird Weiterlesen

Unglaublich aber wahr: TÜV-Theater, Gas-Kino und Werkstattärger

Geschafft – Womo fertig! Wir mit Hund können wieder mit dem Wohnmobil los!

Dies gibt jetzt einen etwas ausführlicheren Beitrag:
Nach einem deutlich länger als geplanten Aufenthalt unseres Womos in der Werkstatt (abgegeben am 05.05.2014) sind die begehrten Plaketten aufgeklebt.

Neuer TÜV
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und neue Gasprüfung (neue Plakette jetzt wie beim TÜV mit Gültigkeitsjahr und -monat).
Monat jetzt auch oben:
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Die Mängel an sich sind aber jetzt z.T. mal nur „kaschiert“ – behoben sind sie scheinbar noch nicht.
Eigentlich wollten wir ja (nur) die HU/AU/Gasprüfung durchführen und die Sommerräder montieren lassen inkl. Nachschmieren der Alko-Hinterachsen.

4 Jahre nach der Neuzulassung nach Komplett-Umbau bedingt durch unseren Unfall Ende 2009 glaubte ich, dies dürfte ja eigentlich keine großen Probleme mit sich bringen.

Zumindest der Räderwechsel war mal kein Problem…
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Aber weit gefehlt:

Weiterlesen

Gasprüfung – nur schnelles Geld oder auch korrekt und sicher?

Wie zuletzt berichtet hatte ich bei unserer seitherigen Werkstatt für Arbeiten an unserem Womo kein gutes Gefühl mehr, worauf ich mich auf die Suche nach einer „Neuen“ machte.
Fündig wurde ich mehr oder wenig durch Zufall ganz in der Nähe unseres Wohnorts.
Hier bekam ich nicht nur ein recht faires Angebot Weiterlesen

Mal was Anderes zum Thema “Sicherheit beim Übernachten”

Viele Mobilisten schätzen auf ihren Reisen die Vorzüge von Campingplätzen und übernachten meist dort. Seien es die – oft – gebotenen Serviceleistungen oder die vermeintlich sichere Möglichkeit zu übernachten.
Meistens denkt man in Bezug auf Sicherheit an die Stichworte „Überfall, Einbruch, Randale“. Daher scheuen viele das vermeintliche Risiko beim freien Übernachten oder bei einer Nacht auf dem Stellplatz.

Dass es aber auch ganz anders kommen kann, zeigt die tragische Geschichte eines Ehepaars aus Süddeutschland, Weiterlesen

HU / AU / Gasprüfung + Diverses liegt an!

Es ist mal wieder soweit:
Bei unserem Wohnmobil sind Hauptuntersuchung (HU), Abgasuntersuchung (AU) und Gasprüfung fällig!

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Erst einmal so viel vorne weg zum Mythos Gasprüfung zum HU-Termin:
Es ist ein weit verbreiteter Irrtum, dass die Gasprüfung zur Hauptuntersuchung neu gemacht werden muss. Weiterlesen

Räderwechsel – Alko-Hinterachse: Idealer Zeitpunkt zum Nachschmieren!

Von “O” bis “O”:
Im “O“ktober kommen bei uns die Winterräder drauf, um “O“stern rum wieder runter!

Extrem wichtig – oft vergessen:
Dies ist ein idealer Zeitpunkt um die Alko-Hinterachse(n) gleich zu Schmieren.
Diese Aktion sollte einmal jährlich oder alle 20000 km (Vorgabe Alko) erfolgen. Falls nicht droht Bruch:
Die Drehstabfedern im Innern des Achsrohrs laufen sonst  irgendwann mal trocken (keine Schmierung mehr), verschleissen und können – im schlimmsten Fall – brechen.

An der/den (Hinter-) Achse(n) befinden sich daher jeweils zwei Schmiernippel, in die vorzugsweise mit eine Fettpresse das Fett (Typ siehe unten) eingebracht wird.

Der Radwechsel ist deshalb ein günstiger Zeitpunkt für diese Arbeit, da die Achsen oder zumindest die Räder der betroffenen Seiten hierbei entlastet sein sollten.

Alternativ kann dies natürlich auch beim Service-Termin in der Werkstatt erledigt werden.

Der Vorgang ist in den dem Fahrzeug normalerweise beigelegten Alko-Unterlagen beschrieben:

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Wasser in der Heckgarage – Problem behoben!

Seit dem Erhalt unseres Wohnmobils kämpften wir damit:
Nässe im “Keller” unseres Wohnmobils!

Der Stellplatz für unser Womo befindet sich bei uns neben dem Haus im Garten. Dieser weist ein Gefälle und eine leichte Neigung auf, so dass sich eindringendes Wasser – von wo es auch immer herkam – hinten links in der Heckgarage sammelte. (Siehe auch unser Bericht “Never ending Story” in Kategorie h. – Wohnmobil Dies + Das).

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Sämtliche Nachbesserungen und Reparaturversuche durch den Hersteller über viele Jahre hinweg blieben ohne Erfolg.
Das Fahrzeug wurde im Werk beregnet, es  wurden die Rückleuchten überprüft, Heckstossstange und -schürzen wurden ausgetauscht, zusätzliche Dichtungen an den Stauraumklappen eingebaut. Nichts half!
Unzählige andere Mängel wurden dabei gefunden und beseitigt, der Wassereinbruch nach Regenfällen und Fahrten auf regennassen Strassen blieb.

Nach unzähligen Terminen im Werk konnte der Schaden/das Problem nicht beseitigt werden und wir hatten uns bereits damit
abgefunden, kein normales Wohnmobil sondern eines mit Swimmingpool im Keller erworben zu haben.
Im Werk kam zeitweise sogar die Meinung auf, wir würden die Sache manipulieren und einen Schaden konstruieren, um hieraus einen Vorteil – welchen auch immer, den angenehm war die ganze Sache zu keinem Zeitpunkt – zu erlangen.
Zuletzt wurde eine weitere Nachbesserung sogar abgelehnt.
Nachdem die Sache zwischenzeitlich sogarRechtsanwälte und Gerichte beschäftigte, wurde ein “Sachverständiger” (hatte noch ein Wohnmobil aus der Nähe gesehen – lediglich Hagel- und Unfallschäden bei PKW’s bearbeitet) eingeschaltet.
Auch dies blieb (logischerweise) ohne Erfolg.

Nach dem Umbau nach unserem Unfall (siehe Bericht “Rückblicke in 2010/2011″ in Kategorie g. Wohnmobil – unsere Reisen) bestand das Problem weiterhin, also konnte ich zumindest die Verbindung zwischen Basisfahrzeug und Aufbau als “undichte Stelle” ausschliessen.
Demnach müsste das Problem ja mit großer Wahrscheinlichkeit beim Aufbau selbst zu finden sein. Systematisch begann ich also nach Regenfällen zu überprüfen, wo die Stelle lag an der die Nässe begann (da das Fahrzeug wie beschrieben wegen dem Gefälle leicht nach hinten geneigt ist, läuft das Wasser ja logischerweise nach hinten Richtung Heck). Also müsste es vor der Stelle an der das Wasser eindringt, ja eigentlich trocken sein.
Das Problem hierbei bestand jedoch darin, dass der Boden mit einem durchgehenden PVC-Belag versehen ist und Wasser erst ab der Heckgarage auf diesem Belag festzustellen war. Weiter zur Fahrzeugmitte hin lief das Wasser größtenteils unter dem Belag entlang und kam erst später, vermutlich durch verschiedene Schraublöcher (z.B. an einem in der Heckgarage verschraubten Riffelblech), verstärkt nach oben.
Meine Feststellung hierbei: Der Aufbau war über den gesamten Bereich – von vorne bis hinten – nass (ich hatte den PVC-Belag an verschieden Stellen leicht aufgeschnitten und hochgeklappt)!!!
Jetzt was tun?

Bei einer eher zufälligen Beobachtung stellte ich dann eines Tages  an einer Stelle am Fahrzeug fest, dass das von aussen werksseitig an den umlaufenden Schürzen des Fahrzeugs eingezogene schwarze Profil (Verbindung Kunststoffschürzen zur Aufbauwand) wellig war und nicht flächig/bündig an der Aufbauwand anlag. Und hier wollte ich jetzt einen Versuch wagen:
Ringsum verfugte ich das komplette Fahrzeug entlang dieses Kunststoffprofils noch zusätzlich mit wetterfestem, transparenten Acryl provisorisch um zu testen, ob die Nässe damit nach Regenfällen weniger wurde.

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Ergebnis nach einer 8-monatigen Beobachtungsphase:
Das Wasser war nach Regenfällen nicht nur weniger, es kam überhaupt keins mehr rein – die Karre war plötzlich dicht!

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Ein jahrelanger, erfolgloser Versuch durch den Hersteller das Eindringen von Regenwasser in das Fahrzeug zu verhindern konnte nun mittels 2 Tuben billigem Baumarktacryl und einem “Arbeitssamstag” abgeschlossen werden.

Ich werde nun nur noch das provisorisch aufgebrachte transparente Material wieder entfernen und durch eine saubere, schwarze Fuge dauerhaft ersetzen.

Die selbe Aktion steht nun auch noch von unten her (Unterboden) an um das Fahrzeug auch gegen das von von der nassen Fahrbahn her eindringende Spritzwasser  abzudichten.

Ein Kapitel aus unserer “Never ending Story” konnte dann – recht unerwartet – doch noch geschlossen werden!

Kühlschrank, Heizung etc. während der Fahrt auf Gasbetrieb?

Betreiben von Gasgeräten in Campingfahrzeugen während der Fahrt

Unter Campern herrscht oftmals Verwirrung darüber, ob und wenn ja unter welchen Voraussetzungen Flüssiggasanlagen (insbesondere Heizungen und Kühlschränke) während der Fahrt betrieben werden dürfen.
Wichtigstes Kriterium zur Klärung und Abgrenzung ist hierbei das Fahrzeugalter, konkreter ausgedrückt das Datum, zu dem ein Serienfahrzeug seine Typgenehmigung erhalten hat.

Nationale Typgenehmigung vor dem 01.01.2007 bzw. EU-Typgenehmigung vor dem 01.01.2006: 

Die Nutzung der Gasheizung und/oder des Gaskühlschranks während der Fahrt ist nicht grundsätzlich verboten.

Es besteht über einen Anwendungshinweis (ADR Freistellung gemäß Abschnitte 1.1.3.1 und 1.1.3.2. e) zur Gefahrgutverordnung Straße (GGVSE) grundsätzlich die Möglichkeit, Flüssiggasanlagen, sofern sie nach DIN EN 1949 installiert und geprüft sind, während der Fahrt zu betreiben. Die Flaschen dürfen somit während der Fahrt angeschlossen und geöffnet bleiben. Zusatzeinrichtungen sind nicht gefordert.

Der Camper sollte jedoch im eigenen Interesse Hinweise des Herstellers beachten. Handelt er entgegen ausdrücklichen Herstellerhinweisen, riskiert er im Schadensfall Ärger mit seiner eigenen Kaskoversicherung, die ihm dann grobe Fahrlässigkeit vorwerfen könnte. 

Nationale Typgenehmigung nach dem 01.01.2007 bzw. EU-Typgenehmigung nach dem 01.01.2006: 

In Fahrzeugen, die nach diesen Stichtagen die Typgenehmigung erhalten haben, dürfen – auch in der gesamten EU – während der Fahrt Flüssiggasanlagen betrie-ben werden, wenn die Gasanlagen den Heizgeräterichtlinien 2001/56/EG, 2004/78/EG und 2006/119/EG entsprechen. Die Gasanlage muss weiterhin entsprechend DIN EN 1949 aufgebaut sein.

Dazu muss eine entsprechende automatische Sicherheits-Absperreinrichtung (z.B. ein Gasdruckregler mit Crash-Sensor) und eine Schlauchbruchsicherung eingebaut sein, die verhindern, dass bei einem Unfall LPG frei wird.

An Fahrzeugen, die nicht über eine automatische Sicherheits-Absperreinrichtung (z.B. einen Gasdruckregler mit Crash-Sensor) und eine Schlauchbruchsicherung verfügen, müssen Warnschilder im Flaschenkasten und in der Nähe der Heizungsbedienung angebracht werden, durch die darauf hingewiesen wird, dass die Gasflaschen während der Fahrt zu verschließen sind. Gasgeräte können dann während der Fahrt nicht betrieben werden.

Quelle: ADAC