Pfingsten 2014 – Nordwestfrankreich

Familie und Hund sind bereit, mal wieder mit dem Wohnmobil auf Tour  zu gehen!
Wir möchten den Nordwesten Frankreichs besuchen.

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Wie üblich werde ich auch dieses Mal weitestgehend auf kulturelle und historische Beschreibungen verzichten und einfach nur etwas über unsere Tour also über die Route, die Stellplätze, über unsere Unternehmungen und evtl. Vorkommnisse schreiben und einige schöne Fotos dazu einstellen.

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Wer mehr erfahren möchte z.B. über geschichtliche Details und Hintergründe etc. – das Internet macht’s möglich alles darüber zu finden!

Die gesamte Strecke (ca. 1600 km) haben wir mautfrei zurückgelegt!

Nico hat auf dieser Tour ein paar traumhaft schöne Motive und Bedingungen – u.a. auch mit Möglichkeiten zur Langzeitbelichtung – vorgefunden. Hiervon werden in Kürze ein paar Fotos in der Kategorie b. Fotografie zu sehen sein.

Hochdorf, 06.06.2014

Gegen 13:30 Uhr sind wir mit der Arbeit und Zuhause soweit fertig, dass es losgehen kann. Nach einem kurzen Tankstopp begeben wir uns in Wendlingen auf die Autobahn (A8) und fahren Richtung Karlsruhe. Die Route haben wir so geplant, dass wir durch Luxemburg (nochmal günstig  tanken) und dann weiter durch Belgien nach Dünkirchen und  Calais kommen.
Das Dauerdrama am Dreieck Karlsruhe (immer mind. 3 km Stau zur A5) habe ich bereits vorher eingeplant und die Autobahn hinter Pforzheim verlassen, um auf der gut zu befahrenden B10 durch Karlsruhe hindurch oder wahlweise über Durlach zur A65 nach Landau und dann wieder auf der B10 und der A8 über Pirmasens und Saarbrücken nach Luxemburg zu gelangen. Auf der A13 (= in Luxemburg die Verlängerung unserer A8) fahren wir durch Luxemburg durch, nicht ohne nochmal vollzutanken (geht auch auf der Autobahn, da der Diesel einheitlich – jetzt in unseren Fall Euro 1,174/Ltr. – kostet).
Weiter auf der – mal mehr und mal weniger guten – belgischen Autobahn (A4) fahren wir noch bis zum vorab bereits ausgesuchten Stellplatz im belgischen Han-sur-Lesse.
Der Platz ist zum Zeitpunkt unseres Eintreffens um 21:30 Uhr gut besucht und wird sich im Verlauf des Abends noch weiter füllen.
Wegen des sehr starken Pfingstreiseverkehrs und einiger Unfälle auf der Autobahn – hauptsächlich bis Karlsruhe – haben wir trotz der Umfahrung durch Karlsruhe hindurch bis hierher immerhin noch 8 Std. gebraucht!
Han-sur-Lesse ist ein sehr schönes belgisches Städtchen mit einigen Angeboten für Unternehmungen und einigen schönen Restaurants. Wir möchten hier jedoch nur übernachten um morgen dann Richtung Küste ins Dep. Nord-Pais-de-Calais weiterzufahren. Daher unternehmen wir nicht mehr allzu viel, außer dass wir uns um den Stellplatz herum noch ein wenig die Beine vertreten.
Der Platz liegt am Ortsrand in grüner Umgebung und ist relativ ruhig, trotz guter Auslastung und sehr enger Stellflächen.

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Preis inkl. Ver- + Entsorgung und Strom: Euro 7,50 (im Sommer 10,-). Wird am Platz kassiert.

Fahrstrecke 443 km – 8 Std.

Samstag, 07.06.2014
Han-sur-Lesse

Weiterfahrt nach Gassigehen mit Eros, Frühstücken und Aufräumen um 10:15 Uhr.

Wir fahren weiter auf der A4 und umfahren Brüssel (staufrei!) um auf der  A10 und der A18 nach Dünkirchen (Dunkerque) zu gelangen. Auch hierzu keine geschichtlichen Details und Rückblicke meinerseits! Dennoch ist zu erwähnen, dass entlang der Küstenstraße noch einige der alten Geschützstellungen erhalten sind, welche man bei Interesse auch gut besichtigen kann (breite Parkstreifen am Straßenrand).
Wir möchten jedoch weiter zum Stellplatz nach Dunkerque, um die Gegend von dort aus etwas zu erkunden. Diesen Plan verwerfen wir dann aber auf Grund der Überbelegung – hauptsächlich durch belgische „Dauercamper“ (Liegestühle bereits in der überfüllten Zufahrt zum Platz) und dem Flair des Platzes an sich – schnell wieder und beschließen kurzfristig, nach Calais weiterzufahren.

Um 14:50 Uhr (nach 329 km) sind wir am Stellplatz in Calais (Euro 7,– inkl. V+E).

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Der Platz in Calais ist zwar ebenfalls sehr gut besucht, bietet aber in unmittelbarer Nähe einen recht schönen Sandstrand (Zugang teilweise auch für Hunde erlaubt),

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den Fährhafen von welchem aus die Schiffe nach England ablegen (und wo diese logischerweise auch wieder anlegen) und zentrumsnahe Lage um auch einmal nach Calais selbst reinzukommen (es gibt auch noch einen 2. Stellplatz weiter vorne in Stadtnähe beim Sportboothafen).

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Dass auch hier die Wohnmobile dicht an dicht stehen glauben wir für ein oder zwei Nächte ganz gut verkraften zu können, zumal das Wetter inzwischen richtig gut geworden und man daher eh’ ständig irgendwo draußen unterwegs ist. Außerdem möchten wir uns hier noch ein schönes Muschelessen gönnen.
Die Sache mit den Fährschiffen und Kreuzfahrern an sich ist ja recht interessant,

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der Strand schön,

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das Wetter gut, die Platznachbarn OK und Calais eine nette Stadt.

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Aber nach 2 Tagen (und Nächten) reicht’s! Das Dauergebrummel und die Abgase der Fährschiffe (deren Motoren auch bei Nacht – obwohl diese da gar nicht verkehren – nicht abgestellt werden geht uns jetzt so langsam auf den Geist und so beschließen wir, am Montag weiterzufahren.

Montag, 09.06.2014
Calais

Nach dem Erledigen aller üblichen morgendlichen Dinge verlassen wir den Platz um 10:45 Uhr. Wer hier vor der Weiterfahrt noch Frischwasser bunkern möchte sollte richtig Zeit einplanen: 1 Liter Wasser braucht so ca. 1 Minute bis es aus der Leitung dümpelt …

Wir möchten heute gar nicht so arg weit fahren, lediglich irgendwohin wo’s grün und ruhig ist! Also widerspreche ich dem Navi mehrmals und wir wählen die Straße direkt an der Küste entlang, welche durch eine wunderschöne Dünenlandschaft auf und ab und immer am Atlantik entlang „kurvt“. Unterwegs gibt es reichlich Parkplätze am Meer/in den Dünen und auch Stellplätze.
Nach ca. 1 Std. gemütlicher Fahrt inkl. Zwischenstopp beim Bäcker zum Baguette kaufen fahren wir auf den Stellplatz in Audreselles (nachdem wir uns unterwegs auch ein paar andere angeschaut haben).

Ankunft am Platz in Audreselles: 11:50 Uhr (Fahrstrecke 29 km)

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Dieser gehört zwar zum dortigen Campingplatz (was eigentlich nicht so unser Ding ist), befindet sich aber auf einer separaten Fläche (Wiese) nur für Womos und kostet uns gerade mal Euro 8,40 inkl. Ver- + Entsorgung.

Nachdem wir uns hier eingerichtet haben, machen wir uns zu einem Strandspaziergang auf um auf diesem Weg in den in unmittelbarer Nähe gelegenen Ort zu gelangen.

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Wir erwischen sogar noch den „Restmarkt“ (wird gerade abgebaut), aber zum Kauf von ein paar Tomaten, etwas Käse und Obst reicht’s dann doch noch.

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Den restlichen Tag genießen wir dann ganz gemütlich, in herrlicher Umgebung, bei schwerölfreier Luft und ohne Fährgebrummel am Wohnmobil (das befürchtete Gewitter hat sich wieder verzogen).

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Dienstag, 10.06.2014
Audreselles

Nach dem Frühstück (vorher nochmal mit Eros an den Strand)

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und Aufräumen fahren wir weiter, aber wieder nur eine ganz kleine, kurze Etappe.
Eigentlich wollten wir zum Stellplatz in Boulogne-sur-Mer. Aber die Lage des Platzes kann uns absolut nicht begeistern: auf Asphalt in beängstigender Schräglage direkt an der Straße, weit oberhalb der Stadt. So fahren wir lieber weiter und kommen nach kurzer Zeit nach Equihen-Plage, wo sich unseren Unterlagen zufolge ein weiterer Stellplatz befinden soll. Diesen steuern wir dann auch an und finden eines der schönsten Fleckchen vor, welches wir in letzter Zeit besucht haben.

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Ein absolut toller, ruhiger Stellplatz, zwar direkt bei der Kläranlage, von welcher man aber (die richtige Windrichtung vorausgesetzt!) nichts mitbekommt. Hier werden wir 2 Tage bleiben.

Ankunft am Platz in Equihen-Plage: 11:45 Uhr (Fahrstrecke 24 km).

Vorbereitungen für “Kässpätzle”, welche auch in Frankreich schmecken:
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Zuerst kommt dann mal die Überlegung auf „wie kommt man hier eigentlich ans Meer wenn man nicht gerade zu einem der zahlreichen, hier startenden Gleitschirmflieger gehört?“

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Der Platz liegt hoch oben über dem Strand und bietet eine tolle Aussicht über den Atlantik. Man könnte von hier aus zwar direkt runterklettern, aber nach einer kurzen Erkundungstour ist klar: es geht auch einfacher. Man muss nur wissen wo die Treppen sind!

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Und wie das am Atlantik halt so ist: mal ist das Wasser da und manchmal ist es eben woanders oder „ist das hier die Wüste oder das Meer?“.

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Auch hier findet man immer wieder Überreste der zu anderen Zeiten in die Steilküste eingebauten Geschützstellungen.

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Hier haben wohl vor vielen, vielen Jahren irgendwelche Menschen mit ihren Geschützen aufs Meer hinaus auf andere Menschen, welche vom Atlantik herein an Land wollten geschossen, um dies zu verhindern.
Wer’s nicht weiß und wen’s interessiert wie’s ausgegangen ist kann ebenfalls im Internet recherchieren.
Glücklicherweise sind diese Zeiten überstanden und dass es heutzutage hier wunderschön und friedlich ist, steht außer Frage. Wenn wir nicht nur diese eine Woche hätten, würden wir vielleicht noch ein bisschen länger bleiben.
Der Ort an sich gibt nichts Besonderes her, aber Bäcker, Kiosk und Obstladen (mit ein paar Angeboten an weiteren Kleinigkeiten) reichen zur Grundversorgung auch schon aus.
Die Stellplatzgebühr (7,- Euro) wird morgens direkt am Platz kassiert und beinhaltet auch die Entsorgung. Für (reichlich) Frischwasser muss man im Kiosk im Ort ein Jeton (Euro 3,-) kaufen.

Nach 2 Tagen mit ausgedehnten Strandspaziergängen,

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Faulenzerei und der Beobachtung von faszinierenden Sonnenuntergängen

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planen wir dann aber die Weiterreise.

Donnerstag, 12.06.2014
Equihen-Plage

Schweren Herzens brechen wir um 11:45 auf und begeben uns ins Landesinnere.
Wir möchten auf der weiteren Tour für einen evtl. Sommerurlaub noch die Sache mit den „France-Passion“ – Plätzen ausprobieren.
Wir erreichen jetzt so langsam die Dep. Somme, Picardie und Ardennes.
Über Montreuil, Abbeville und Amiens, immer parallel zur Autobahn, gelangen wir nach gefühlten 200 Kreisverkehrdurch-fahrten und einiger Sucherei im Ort zu einem schönen Platz an einer Forellenzucht/Angelteich in Frechencourt.

Ankunft: 14:20 Uhr (134 km)

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Der Platz erweist sich als sehr schön, als sehr ruhig (es kommt im Lauf des Nachmittags nur noch 1 Womo dazu) und ist durch den vorab bereits entrichteten France-Passion – Beitrag in Höhe von Euro 29,- natürlich auch mit keinen weiteren Kosten mehr verbunden. An- und Abreise ist ohne jegliche Ein- und Auscheckerei total problemlos aber: die angegebenen Koordinaten sind in ungefähr so zuverlässig wie die Angabe „zum Eskimo geht’s hinterm 2. Eisberg rechts ab und dann immer geradeaus“!
Frisches Baguette, versch. Käse und Tomaten haben wir unterwegs schon besorgt und am Kiosk am Forellenteich bekommen wir noch in Folie eingeschweißte geräucherte Forellenfilets. So steht einem leckeren Picknick in schöner Umgebung nichts mehr im Weg.
Eigentlich ist es hier ja herrlich ruhig – eigentlich!
Wenn die Vögel hier mal eine kurze Pause einlegen und mit dem „Extremgezwitschere“ aufhören (man glaubt man sitzt mitten im Urwald) fangen die Frösche an zu quaken.  Und so geht’s munter weiter im schönen Wechsel. Aber immer noch besser als Gegröle oder Straßenlärm!
Nachts war’s aber ruhig und so haben wir ganz gut geschlafen.

Freitag, 13.06.2014
Frechencourt

So  gegen 10:30 Uhr sind wir fertig und fahren weiter zum nächsten France-Passion – Platz. Wir möchten auf einen Bauernhof in Girondelle. Über Albert und Cambrai  fahren wir auf der D643 nach Hirson (unterwegs haben wir an einem Stellplatz noch kurz WC-Inhalt und Abwasser entsorgt) und der N43 sowie ein paar Nebensträßchen zum Stellplatz auf dem Bauernhof in Girondelle.
Auch hier gilt erneut: die Koordinaten sind wieder reichlich „ungefähr“, sowohl mit dem Navi in welches man die angebenen Dezimal-Koordinaten eingeben kann als auch mit dem Navi, welches nur die umgerechneten Grad/Minuten/Sekunden-Daten annimmt. Beide führen übereinstimmend in die Mitte eines ca. 3 km entfernten Ortes. Der Rest ist Gespür, Ausdauer bei der Suche, genaueste Befolgung der Hinweise zur Anfahrt und etwas Glück.

Um 14:15 Uhr (nach 171 km) sind wir dann am Stellplatz angekommen.

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Dieser Platz liegt ebenfalls sehr schön, wir stehen allein, ein anderes Womo ist keines da. Aber auf dem Hof und dem Gelände herrscht trotzdem reger Betrieb, stört uns aber nicht, gehört auf einem Bauernhof ja dazu.
Auf dem Hof bekommt man selbst hergestellte Wurst- und Fleischkonserven und Marmeladen und es gibt ein kleines Restaurant (2 Tische!) in welchem Kleinigkeiten wie Crepes und Salate etc. angeboten werden.
Wir essen heute aber nochmal am Womo und machen ziemlich auf gemütlich.
Irgendwie sind wir alle recht müde (von was auch immer)

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und so gehen wir – zum ersten Mal auf dieser Tour noch vor Einbruch der Dunkelheit in die Kojen.

Samstag, 14.06.2014
Girondelle

Dieser blöde Gockel, der um ca. 4:45 losgelegt hat, hat’s nur deshalb überlebt, weil ich zu faul zum Aufstehen war!!! Ansonsten war’s aber recht ruhig in der Nacht.

Fazit zu France-Passion:
Für 29,- Euro bekommt man eine Art Stellplatzführer, Kartenmaterial und Infos, Fahrzeugvignette und Ausweis (was in unserem Fall niemanden interessiert hat und auch keiner sehen wollte) und eine durchaus akzeptable Alternative zu überfüllten Stellplätzen. Man kann in ganz Frankreich bei Weinbauern, Landwirten und anderen beteiligten Betrieben verhältnismäßig ruhig übernachten, da Privatgelände vermutlich auch sicherer als irgendwo auf Parkplätzen und kann sich oftmals auch noch mit regionalen Produkten und landwirtschaftlichen Erzeugnissen versorgen. Allerdings sollte man ein wenig Zeit für die Anfahrt (oft etwas abseits von der eigentlichen Strecke) und für die Suche nach den Plätzen einplanen. Außerdem sollte man schon vor der Anfahrt entsorgt und Frischwasser gebunkert haben, das geht auf den Plätzen meist nicht. Strom gibt’s auch eher selten, was uns aber überhaupt nicht gestört hat (a. Solaranlage und b. kein nennenswerter Verbrauch).

Nach den üblichen Prozeduren fahren wir um kurz nach 10:00 Uhr los.
Wir planen, über Belgien und Luxemburg (nochmal günstig volltanken) zurück nach Deutschland zu fahren, um am Sonntag bei möglichem Rückreiseverkehr nicht mehr gar so weit zu müssen.
Über gut ausgebaute, teilweise sogar 4-spurige Straßen gelangen wir über Charlesville-Mézière und Sedan (E44) und dann auf Nebenstraßen nach Belgien um über Florenville und Tintigny zur Autobahn (A4) und weiter nach Luxemburg zu fahren.
Allerdings können wir es uns nicht verkneifen, uns unterwegs – bevor wir Belgien verlassen – diese Monsterportionen an original belgischen Pommes-Frites zu gönnen, welche laufend am Straßenrand in den „Friterien“ oder Imbisswägen angeboten werden.
In Luxemburg geht’s dann zügig voran, bis plötzlich ein Sperrung zur A3 die ganze Angelegenheit etwas zäh gestaltet: nach der Ausleitung kommen noch exakt 2 Umleitungshinweise und dann ist Feierabend! Und jetzt – wohin? Kreuz und Quer immer dem Gefühl nach durch die Stadt (Howalt oder so ähnlich) und endlich auch mal getankt kommt dann doch mal ein Schild „Saarbrücken“ welchem ich dann folge (auch wenn’s unser Navi wieder mal ganz anders sieht) und siehe da: es geht tatsächlich wieder auf die Autobahn. Ein gutes Stück läuft’s dann auch ganz Ok, dann ein Schild: „B10 Tunnel Annweiler gesperrt – Umleitung“. Also wieder, durch kleine und kleinste Dörfer der Umleitung nach (glücklicherweise ist Samstag-Nachmittag und nicht allzu viel LKW-Verkehr) bis kurz vor Pirmasens und dann rechts ab über Dahn und Bad Bergzabern nach Dierbach zum Stellplatz am Gemeindehaus (Sportplatz) zum Entsorgen. Danach wollten wir eigentlich zum Stellplatz bei der Weinstube Geiger, aber ein paar dümmliche Neider haben dafür gesorgt, dass Womos dort nicht mehr so gern gesehen sind (was woanders unterstützt wird, wird hier von der Gemeinde unterbunden). Da wir aber schon mal hier sind, fahren wir eben zurück zum Gemeinde-Stellplatz, richten uns dort (kostenlos) ein (eigentlich wären am Parkscheinautomaten 5,– Euro fällig wofür wir dann Frischwasser und Strom zapfen dürften) was wir aber nicht einsehen da wir beides nicht brauchen und daher auch nicht tun und eigentlich auch gar nicht auf diesen Platz wollten. Daher bezahlen wir auch nichts!

Ankunft am Stellplatz: gegen16:00 Uhr (343 km)

Zu Fuß begeben wir uns dann zur Weinstube wo wir schön Essen (und Trinken) gehen, wobei ich zumindest Letzteres später wieder bereuen werde, da ich diesen Pfälzer Wein absolut nicht vertrage und mir mächtig Sodbrennen einhandele, woran ich aber leider erst mal gar nicht denke. Aber gut war’s und daran erinnert werde ich dann wie sich herausstellen wird noch früh genug!
Die Nacht war ruhig – zumindest bis ca. 3:00 Uhr! Dann schalteten sich die Bewässerungs-Sprinkler am Sportplatz (ca. 5 Meter hinter den Wohnmobilen mit wegen der Wärme offenen Dachluken) ein und zischten ab sofort durch die Restnacht und die Morgendämmerung in den Tag hinein …
Leider habe ich es „vergessen“, von diesem Platz ein Foto zu machen, wobei wir sagen müssen, dass der Platz unter anderen Umständen und bei einer anderen Verhaltensweise seitens der Gemeinde ja gar nicht so übel wäre. Aber die Altglascontainer direkt an den Stellplätzen könnten wirklich woanders aufgestellt werden (die Skateranlage hat – zumindest während unseres Aufenthalts – niemand benutzt).

Sonntag, 15.06.2014
Dierbach

Nach bewässerter (und bei mir zusätzlich „durchsodbrennter“) Nacht darf Eros am Morgen noch ne’ Runde raus, dann wird gefrühstückt und aufgeräumt und nochmal entsorgt und dann geht’s um 11:00 Uhr über Landau und Karlsruhe auf der A8 nach Hause.

Ankunft in Hochdorf: 12:50 Uhr (136 km), außer einer kleinen Umleitung mit 2 km-Stau über die A5 zur A8 ohne weitere Vorkommnisse.

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