Winterurlaub Ultental

Skiurlaub 2001 / 2002 / 2003 / (geplant 2004) -  Ultental/Südtirol

 

Jetzt, im Dezember 2003, naht wieder die  nächste Skisaison. Trotz der derzeit gar nicht winterlichen Witterung kommen so  langsam doch die ersten Skigedanken und -planungen auf. Zum Glück fallen uns  diese nicht allzu schwer – Österreich fällt für uns ja schon mal flach!

Was also bleibt, ist unser Geld a. vor der Grenze – also im Allgäu oder b. hindurch durch “A” und nach der Grenze – also in Südtirol auszugeben.

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Da das Allgäu für uns aber von der Entfernung her eher ein Kurztrip ist  (allerdings kann man hier – entsprechende Wetterlage und Schneehöhen  vorausgesetzt – auch tolle Winterurlaubstage verbringen) kommt für uns für den  Skiurlaub doch eher Südtirol in Frage. Also fahren wir seit 3 Jahren um Ostern oder Fasching herum ins Ultental. Ultental? – Wo is´n das? Genau diese Frage stellen glücklicherweise noch viele. Aber für unsere reisemobilen Freunde wollen wir mal nicht so sein und ein bisschen was rauslassen – alle anderen lesen jetzt bitte nicht weiter.

Also, los gehts: Wir fahren von uns aus in Kirchheim/Teck (Ost) auf  die A8 Stuttgart-München um gleich ein paar Kilometer weiter in einen neuen  Schwachsinn zu geraten: am Aichelberg, den ich eigentlich locker mit 80 – 90  km/h rauffahre und wo seither ein Überholverbot für LKW ab 7,5 t galt, gilt  dieses jetzt generell für LKW, also schon ab 3,5T ! Wenn`s jetzt absolut dumm  läuft, fahr ich mit 30 km/h hinter einem LKW her (mach´ ich aber aber auch weil  die Polizei öfters irgendwo an der Strecke steht und schaut, daß Geld rein  kommt) und “zuckel” evtl. bis Ulm hinter diesem her, falls die elektronischen  Anzeigen nicht vorher “freigeben”. In Ulm/West fahren wir runter, durch Ulm durch (Vorsicht, stationäre “Blitzer”!) bis Hittistetten und dort auf die A7 Memmingen – Kempten – Füssen, aber nicht bis zum Autobahnende sondern in Oy-Mittelberg/Nesselwang raus. Durch Nesselwang durch (wenn man dort auf dem Stellplatz nicht Station machen möchte, in diesem Fall nach dem Ortseingang rechts hoch zur Alpspitzbahn) und auf der Nebenstrecke am Weissensee vorbei zum Grenztunnel Füssen – Reutte. Dann fahren wir immer am Limit durch “A” durch (Tankstopp erlaubt weil wenigstens das noch billig ist) über den Fernpass bis Nassereith / Imst. Achtung ab Imst: immer auf der B171 parallel zur Autobahn bleiben und durchs Zentrum von Landeck fahren! (Grüne Schilder “Reschenpass” könnten Euch auf die Autobahn lotsen bzw. in den Tunnel unter Landeck hindurch und das ist 1. Vignettenpflichtig und bringt 2. grade mal so um die 10 Minuten Zeitvorteil). Nach Landeck gehts zum Reschenpass hoch und am See (Kirchturm im See aber im Winter kaum Wasser) vorbei durchs schöne Vinschgau bis Meran. Dort konnte man seither auch stehen, aber den Stellplatz auf dem Parkplatz am Bahnhof gibt´s leider nicht mehr – Höhenbegrenzungen! Evtl., so wurde uns mitgeteilt, kann man an der Pferderennbahn stehen, haben wir aber noch nicht getestet. Nach Meran gehts auf die “MEBO” (Schnellstrasse Meran-Bozen) – aber nur für ein kurzes Stück. In Lana fahren wir dann bereits wieder runter und oben rechts nach Lana. (Eigentlich stimmt das nicht ganz, denn wir fahren immer erst links nach Sinnich. Dort, an der Tankstelle (Shell???), füllen wir für “Etwas in die Kaffeekasse” unsere Wassertanks und -kanister und haben dann 300 Liter Wasser an Bord (im Ultental gibts keine uns bekannten Ver- und Entsorgungsmöglichkeiten). Dann gehts aber wirklich nach Lana. Also zurück, über die Autobahn drüber und vor Lana an der Ampel links und deutlich in den Ort rein, bis Schilder scharf rechts hoch Richtung Ultental weisen. Hört sich blöd an – hoch ins Tal. Aber es geht wirklich hoch!!! Wenn die ersten Serpentinen geschafft sind, gehts aber wieder etwas gemächlicher und weitläufiger ins Tal rein. Tipp: Zwischen St.Pankraz und St.Walburg kommt links der Strasse eine Abzweigung Richtung Proveis. Und da links runter und kurz danach wieder links und Ihr steht im Hof einer “Schnapserei” (Kapaurer). Ist nicht ganz billig das Zeug, läßt sich aber auch recht gut trinken und die Auswahl ist groß (für die Damen gibt´s auch Süsses). Weiter nach St.Walburg, wo man, falls noch etwas benötigt wird, einkaufen sollte und  dann – fast am Stausee vorbei – rechts nochmal kräftig hoch zum Skigebiet  “Schwemmalm”. Wir stehen da fast immer (selten gesellt sich noch das eine oder andere Wohnmobil dazu) auf dem Parkplatz – schräg gegenüber der Skilift.  Bis jetzt hat noch niemand etwas gewollt. Gegenüber gibt es auch noch die Bar (“Bar Walter”), wo man Kleinigkeiten zum Essen und etwas zu Trinken bekommt, WC´s hats auch. Der Parkplatz an sich (1500 m Höhe) ist zwar elend schräg, aber mit einseitig Keilen gehts schon. Allerdings ist der Parkplatz nicht asphaltiert (Schmutz bei Nässe!)

Leider ist direkt am Lift seit letztem Jahr die Nachtruhe etwas gestört – der  Besitzer der neu erbauten Pizzeria meint, die Aussenlautsprecher auch nachts  eingeschaltet lassen zu müssen. Aber weiter oben, auf dem anderen Parkplatz (der  auch nicht so schräg ist) ist´s etwas ruhiger, aber auch weiter vom Lift  weg.

Evtl., so habe ich gehört, kann man aber auch unten im Ultental am Ende des  Stausees in Kuppelwies auf einem Parkplatz stehen – dort soll´s auch  Einkaufsmöglichkeiten geben. Dort fährt angeblich auch der Skibus vorbei, mit  dem man in diesem Fall zum Skigebiet hoch kommt. Oben auf dem Parkplatz gibt´s – abgesehen von der Bar und der Pizzeria nichts – was man braucht sollte man also dabeihaben, will man sich die Runter- und wieder Hochfahrerei ersparen!

Noch etwas zum Skigebiet: Geht rauf bis ca. 2.700 m Höhe und hat diverse Liftanlagen. Wir bezeichnen es als gemütlich und ausgesprochen Familienfreundlich und es gibt, von ein paar Tagen abgesehen, kaum bis keine Wartezeiten an den Liften. Für absolute Oberprofis könnte es nach einer gewissen Zeit etwas Langweilig werden, aber für Familien, auch wenn gut gefahren wird, ist´s unserer Meinung nach ausreichend (Ischgl ist´s natürlich nicht). Dafür  sehen aber auch die Preise etwas anders aus: Beispiel März 2003: Skipass 6 Tage € 93,– = € 15,50 / Tag. Kinder zahlen erst ab 14 Jahre. Kinderskikurs Mo -  Fr je 3 Stunden € 78,–.

Und wenn man um Ostern herum da ist, ist die Rückfahrt ein Erlebnis. Schnee  im Skigebiet und die Apfelblüte im Tal bei Meran und “kurze-Hosen-Temperaturen”,  muß man erlebt haben!

Zu beneiden ist, wer dann zum Abschluss noch ein wenig Zeit für Meran oder  Dorf Tirol hat (dort gibt´s einen – schrägen – Busparkplatz, der auch als  Wohnmobilstellplatz genutzt wird). Ausserdem entstehen hier in letzter Zeit  immer mehr private Stellplätze bei Gaststätten usw. und die Campingplätze machen  so nach und nach (Meran um Ostern herum) wieder auf. Ein Rätsel ist uns  allerdings, wo die Italiener entsorgt haben, die im vorletzten Jahr mit 3  Fahrzeugen 5 Tage lang neben uns gestanden haben!

Campen – von Anfang an

Wie wir zum Campen gekommen sind 

Sowohl Heidi und ich als auch unsere Kinder sind Camper von Kindesbeinen an.  Bereits in den 60igern waren wir (damals natürlich noch unabhängig voneinander)  mit unseren Eltern – wie jeder Deutsche der was auf sich hielt - mit dem Zelt in Italien (beim “Teutonengrill” an der Adria)  im Urlaub, damals noch einmal im  Jahr.

Später kam dann die Zeit der Mofas und Mopeds. Mit der Clique war ich  mehrfach am Waldsee (Murrhardt/Welzheimer Wald) zum Zelten auf dem dortigen  Campingplatz. Nach bestandener Führerscheinprüfung Mitte der 70iger gings  dann – Anfangs immer noch mit dem Zelt – kreuz und quer durch Europa, vom Süden  (Italien, Spanien) bis in den Norden (Dänemark, Norwegen, Schweden), bis dann  Skandinavien auch mehrfach vom gemieteten Ferienhaus aus erkundet wurde.

Ende der 70iger war dann aber schon wieder das Campen aktuell. Jetzt aber  bereits im (damals noch gemieteten) Campingfahrzeug.

Klar daß auch unsere beiden Jungs so gut wie noch nie ein Hotelzimmer gesehen  haben. Kai war überwiegend mit Opa und Oma im Wohnwagen oder mit uns im Camper  bzw. im Wohnmobil mit dabei. Nico machte seine erste Ausfahrt im Alter von 5  Wochen nach Markdorf am Bodensee. Beide sind es eher gewohnt, im Urlaub keinen  festen Zeitabläufen ausgesetzt zu sein.

Unsere Erfahrungen haben wir also – was das Campen betrifft – von Grund  auf gemacht:

1. mit verschiedensten Arten von Zelten
2. mit dem Wohnwagen
3.  mit dem VW-Bus mit “Scan”-Aufstelldach
4. mit dem VW-Bus mit festem  Hochdach
5. mit dem Westfalia “Sven-Hedin” auf VW-LT 28
6. mit dem  Teilintegrierten Bürstner T 620 auf Peugeot J5
7. mit dem Alkoven  Concorde-Charisma 750E auf Ducato 2,8 i.D.TD
8. jetzt, nach Unfall und Umbau wie 7.,
jedoch auf Ducato Multijet 3,0 160 (190)

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Hallo – ich bin Eros und möchte mich hier gerne vorstellen

Gestatten: Eros 

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Ich bin ein prächtiger, frecher, kleiner Retriever-Cocker-Mix-Rüde
der es gerade nochmal geschafft hat!
Ich wurde aus einer Zucht in der Slowakei herausgeholt, wo ich “beiseite geschafft” werden sollte, weil ich “unbrauchbar” war nachdem man festgestellt hatte, dass ich ja gar nicht reinrassig bin.

Aber jetzt bin ich ein glücklicher ca. 20 kg schwerer Familien- und Wohnmobilhund (Stockmass ca. 50 cm), der möglichst immer und überall dabei sein muss.

Mein Geburtsdatum: 10.04.2009

Mein neues Rudel hat sich zwar immer wieder Gedanken darüber gemacht, war aber eigentlich gar nicht so konkret auf der Suche nach einem zusätzlichen Mitglied.

Wie der Zufall es aber so wollte – irgendwie gelangten sie auf die Internetseite einer Organisation, welche eine Beschreibung und ein Bild von mir eingestellt hatte.

Und dann ging alles  RatzFatz, wie Herrchen halt mal so ist:
Kontaktaufnahme, Antrag, Vorbesichtigung meines vielleicht bald neuen Zuhauses durch einen Inspekteur, Terminvereinbarung, Besuch und Gespräch, Entscheidung, keine weiteren Diskussionen und Termine, Abholung durch meine neue Familie.

Und schon hatte ich ein neues, tolles Zuhause, wo ich mich seit September 2010 sehr wohl fühle und glücklich bin.

Alles was mich betrifft und was ich so erlebe könnt ihr in meinem Tagebuch nachlesen, welches (hoffentlich) immer einigermaßen aktuell sein wird.

Vielleicht haben wir ja künftig öfters mal Kontakt – würde mich wirklich freuen!

Bis dann – Euer Eros!

Herzlich Willkommen

Wir bedanken uns an dieser Stelle für euern Besuch auf unserem Blog.

Erfreulicherweise konnten wir die Überträge von Beiträgen aus der Vergangenheit, welche wir bereits auf anderen Homepages und in Foren etc. veröffentlicht hatten schneller vornehmen als ursprüng-lich geplant. Somit gelangen wir so langsam in die Gegenwart d.h. die Beiträge werden zunehmend aktuell.

Die Wohnmobil-Reiseberichte und -erlebnisse sind aktuell eingestellt, das Tagebuch von Eros ist ebenfalls “up to date”.
Beide werden, wenn’s was Neues gibt, aktualisiert.

Die Startphase ist vorüber, der Aufbau und Ausbau schreitet stetig voran – der Blog wächst und wird langsam “erwachsen”!
Da auch die Besucherzahlen eine äußerst erfreuliche, in dieser Form im Vorfeld nicht erwartete
 Entwicklung nehmen haben wir uns entschlossen den Blog noch um zwei – natürlich passende – Kategorien zu erweitern: Weiterlesen

Hier berichten wir über (fast) alles rund ums Wohnmobil (Reisen, Technik, Probleme), über das Fotografieren mit der Digitalkamera und über unseren Familienhund Eros. Wir möchten unseren Besuchern die in unserer Region (noch) vorhandene Landschaftsform "Streuobstwiese" und die "Trockenmauer" über das ganze Jahr hinweg etwas näher bringen. Außerdem widmen wir uns noch dem Tierschutz und begleiten ein Tierheim aus unserer Region bei der täglichen Arbeit. Antworten, Mitteilungen und Kommentare sind ausdrücklich erwünscht!