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Es ist Juli – höchste Zeit für eine Schwedenreise mit dem Wohnmobil!

Jetzt wird’s aber Zeit: Mit dem Wohnmobil ab nach Schweden!
Natürlich auch gerne mit Hund!
Zugegeben, wir waren schon oft dort. Und eigentlich auch immer ganz gerne.
Aber mit Sicherheit noch nie (naja – ok, 1x vielleicht oder auch 2 oder 3x, ganz früher, als wir noch jung waren …) im Juni zur Mittsommernacht. Da erlebt man die ansonsten eher ruhigen Schweden zuerst lustig, dann aber in ihrer schlimmsten Form – leider. Zu viel Alkohol wirkt bei Schweden Weiterlesen

Mein Sommer im hohen Norden

Im November 2012

Jetzt ist endlich das passende Wetter und ein wenig Zeit, um unser Versprechen einzulösen.

Wie schon einige von euch erfahren haben, war ich in diesem Sommer in Lappland und auf den Lofoten. Ende Juli machten wir uns auf den Weg auf unsere 8000 km-Tour.
Nachdem die Einreisebestimmungen für Hunde nach Schweden und speziell nach Norwegen in diesem Jahr deutlich gelockert wurden, können wir ohne größere Prozeduren losfahren.

Ich bin schon in totaler Urlaubsstimmung.

Vom uns aus im Südwesten Deutschlands machten wir uns in aller Ruhe auf den Weg nach Travemünde wo wir dann nach zwei Übernachtungen gut ankamen. Bei einer kleinen Pause konnten wir uns schon mal unsere Fähre vom Hafen aus anschauen (Travemünde-Trelleborg).

Die Verbindung hat Herrchen herausgesucht, weil ich hier mit aufs Deck darf und nicht die ganzen sieben Stunden unten im Wohnmobil bleiben muss.
So – jetzt will ich aber schnellstens auf den Dampfer.

Und wenn ich was will dann wird das auch gemacht.
Und schon bin ich drauf:

Und ab sofort ist der Weg das Ziel!
Und so kommen wir schließlich mal an den Siljan-See. Und da viel frische Luft hungrig macht muss man erst mal essen:

Und da Essen müde macht muss man(n) erst mal schlafen:

Und wenn das Wetter erst mal schön und warm ist muss man natürlich auch baden:

Jetzt wird noch ein wenig die (für die nächsten Tage nicht mehr untergehende) Sonne genossen und abgewartet was der nächste Tag so bringt!

Auf nicht immer ganz befestigten Pfaden

gehts mitten durch Lappland weiter Richtung Norden.
Aber kein Stress, immer mit der Ruhe und immer mit Pausen.

Am Polarkreis angekommen, gönnen wir uns dann schon die nächste Rast und müssen dieses Ereignis natürlich auch ausreichend dokumentieren:

Wie vorher schon erwähnt ist der Weg das Ziel und wohin der führt, weiß zumindest ich im Moment ehrlich gesagt überhaupt nicht:

Aber dass es hier immer schöner wird, das weiß ich ganz bestimmt:

Nachdem wir jetzt schon an Kiruna vorbei sind nähern wir uns in Riksgränsen der Norwegischen Grenze und somit unserem Hauptziel, den Lofoten. Und da wir hier ein schönes Plätzchen entdeckt haben und es auch Zeit ist mal wieder eine Pause zu machen, bleiben wir gleich hier um zu übernachten.

Und jetzt ohne viele Worte ein paar schöne Bilder von den Lofoten:

Wie ihr aus unserem letzten Urlaubsbericht schon wisst, war ich ja auch schon mal mit dem Boot unterwegs. Und daher liebe ich “bootegucken”! Und diese tollen Teile hier muss ich mir schon etwas genauer anschauen:

Die Lofoten verlassen wir dann bei schönstem Wetter Richtung norwegisches Festland.

Hier führt uns der Weg zum Malstrom “Saltstraumen”, den möchten wir schon noch ganz gerne “mitnehmen”

Und jetzt droht´s kalt zu werden: Das Rudel hat beschlossen – wir wollen auf den Gletscher (Svartisen)!!
Da Nico und Herrchen tatsächlich auf den Gletscher möchten

bleib ich lieber mit Frauchen zurück!
Wer weiß, vielleicht brauchen die ja noch nen Rettungshund ;-)

Nun müssen wir aber weiter zur Insel Hitra, wo wir uns mit unseren Freunden aus Thüringen verabredet haben.
Hier verbringen wir ein paar Tage mit Faulenzen, Fischen, Grillen – einfach ein paar Tage richtig Urlaub machen.

Die wollen doch nicht allen Ernstes mit diesem alten Teil da raus?

Doch – die machen das tatsächlich!
Das muss ich mir nicht antun – da muss ich nicht mit.

Scheinbar hat sich´s aber gelohnt, das Abendessen ist gesichert.

Aber so langsam müssen wir (leider) wirklich weiter, denn die zweite Urlaubshälfte ist schon längst angebrochen.
Also weiter, wieder über den Polarkreis Richtung Süden. Hier haben wir uns mittels “Steinhäufchen” ein kleines Denkmal gesetzt (wie lang´s wohl hält?). Vorsichtshalber pass ich noch ein bisschen darauf auf.

Und jetz geben wir Gas. Mit der Vogelfluglinie (Helsingborg-Helsingör nach Dänemark und Rödby-Puttgarden nach Deutschland) gehts Richtung Heimat. Noch zwei Tage in Glücksstadt an der Elbe und einer weiteren Station unterwegs und dann sind leider vier wunderschöne Wochen schon wieder Geschichte.

Sommer 2005 Schweden-Norwegen

 Sommerurlaub 2005 / Schweden – Norwegen

Unsere 5500 km – Tour haben wir ohne grössere Blessuren beendet und sind wohlbehalten wieder zurück:

Dscfsand1

Es war eine wunderschöne, repräsentative Schweden / Norwegen – Tour. Was wir von früher schon kannten haben wir ausgeklammert und haben dafür andere Dinge intensiver “genossen”.

Vorrangig war für uns diesmal Urlaub. Keine zu langen Etappen, genug Zeit für Besichtigungen und um auch mal irgendwo ein paar Tage bleiben zu können aber trotzdem mit allem was geboten ist: Wälder, Fjorde, Hochebenen, Städte, Gebirge, Seen und Meer.

Wetter überwiegend gut – Eindrücke überwältigend – Erholung spitzenmässig.

Leider gehts schon wieder los, ich hab in nächster Zeit wohl kaum Gelegenheit, einen Reisebericht zu schreiben. Aber vielleicht reichts wenigstens mal für ein paar Bilder vorab.

Kurz und ganz grob aber schon mal vorab unsere Route: Hochdorf – Bockenem – Travemünde – Trelleborg. Schweden: hoch über Växjö – Venjan – Funäsdalen – Grenze Norwegen. Norwegen: unterhalb Trondheim zur Insel Hitra – Kristiansund – Atlantikstrasse – Strynfjell (alte Passstrasse/Videseter) – Sognefjellstrasse/Sognefjord – Lustrafjord – Passstrasse Vikafjell – Sörfjord – Passstrasse Haukelifjell – Fähre Horten-Moss – Grenze Schweden Schweden: Schärenküste oberhalb Göteborg – Göteborg – Växjö – Trelleborg – Travemünde. Abstecher Norddeutschland (Ditzum) – Hann.- Münden – Hochdorf.

Wieder einmal reichte es nicht zum Nordkap: Wir finden die Fjordküste Norwegens und die Hochebenen immer wieder viel zu schön um einfach auf der E6 hoch zu stressen und alles andere links liegen zu lassen (oder auf dem Rückweg rechts) nur um auf einem Felsen über dem Meer zu stehen (und “Eintritt” zu bezahlen) um am Nordkap gewesen zu sein. Irgendwann mal ist vielleicht auch das Nordkap dran – vorher aber mit Sicherheit erst die Lofoten und vieles andere. Oder dies – oder das – und überhaupt gibt´s noch so vieles zu bereisen. Leider stehen unsere Urlaubstage nach wie vor in einem krassen Missverhältnis zu unseren Vorstellungen (unser Geldbeutel allerdings auch).

Am ausführlichen Reisebericht arbeite ich, nach und nach wie´s passt – versprochen!