Schlagwort-Archiv: Unfall

Bitte anschnallen – Der Hund im Wohnmobil

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Wie sichere ich meinen Hund im Wohnmobil?
Vermutlich hat sich bereits Vielen diese Frage gestellt. Und wer schon einmal einen Unfall selbst miterlebt hat weiß, wie heftig die Wirkung des Aufpralls auf die Insassen – selbst bei relativ geringer Geschwindigkeit – einwirkt (siehe unser Wohnmobil nach dem Unfall im Jahr 2009).
In diesem Zusammenhang möchte ich vorab kurz erwähnen, dass ein Haustier im Fahrzeug rechtlich als „Sache/Gegenstand“ eingestuft wird. Und ein ungesicherter Hund ist nicht nur ein Versäumnis sondern definitiv eine mangelhafte „Ladungssicherung“. Was bei einer Polizeikontrolle daraus wird Weiterlesen

Unglaublich aber wahr: TÜV-Theater, Gas-Kino und Werkstattärger

Geschafft – Womo fertig! Wir mit Hund können wieder mit dem Wohnmobil los!

Dies gibt jetzt einen etwas ausführlicheren Beitrag:
Nach einem deutlich länger als geplanten Aufenthalt unseres Womos in der Werkstatt (abgegeben am 05.05.2014) sind die begehrten Plaketten aufgeklebt.

Neuer TÜV
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und neue Gasprüfung (neue Plakette jetzt wie beim TÜV mit Gültigkeitsjahr und -monat).
Monat jetzt auch oben:
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Die Mängel an sich sind aber jetzt z.T. mal nur „kaschiert“ – behoben sind sie scheinbar noch nicht.
Eigentlich wollten wir ja (nur) die HU/AU/Gasprüfung durchführen und die Sommerräder montieren lassen inkl. Nachschmieren der Alko-Hinterachsen.

4 Jahre nach der Neuzulassung nach Komplett-Umbau bedingt durch unseren Unfall Ende 2009 glaubte ich, dies dürfte ja eigentlich keine großen Probleme mit sich bringen.

Zumindest der Räderwechsel war mal kein Problem…
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Aber weit gefehlt:

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Gasprüfung – nur schnelles Geld oder auch korrekt und sicher?

Wie zuletzt berichtet hatte ich bei unserer seitherigen Werkstatt für Arbeiten an unserem Womo kein gutes Gefühl mehr, worauf ich mich auf die Suche nach einer „Neuen“ machte.
Fündig wurde ich mehr oder wenig durch Zufall ganz in der Nähe unseres Wohnorts.
Hier bekam ich nicht nur ein recht faires Angebot Weiterlesen

HU / AU / Gasprüfung + Diverses liegt an!

Es ist mal wieder soweit:
Bei unserem Wohnmobil sind Hauptuntersuchung (HU), Abgasuntersuchung (AU) und Gasprüfung fällig!

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Erst einmal so viel vorne weg zum Mythos Gasprüfung zum HU-Termin:
Es ist ein weit verbreiteter Irrtum, dass die Gasprüfung zur Hauptuntersuchung neu gemacht werden muss. Weiterlesen

Kühlschrank, Heizung etc. während der Fahrt auf Gasbetrieb?

Betreiben von Gasgeräten in Campingfahrzeugen während der Fahrt

Unter Campern herrscht oftmals Verwirrung darüber, ob und wenn ja unter welchen Voraussetzungen Flüssiggasanlagen (insbesondere Heizungen und Kühlschränke) während der Fahrt betrieben werden dürfen.
Wichtigstes Kriterium zur Klärung und Abgrenzung ist hierbei das Fahrzeugalter, konkreter ausgedrückt das Datum, zu dem ein Serienfahrzeug seine Typgenehmigung erhalten hat.

Nationale Typgenehmigung vor dem 01.01.2007 bzw. EU-Typgenehmigung vor dem 01.01.2006: 

Die Nutzung der Gasheizung und/oder des Gaskühlschranks während der Fahrt ist nicht grundsätzlich verboten.

Es besteht über einen Anwendungshinweis (ADR Freistellung gemäß Abschnitte 1.1.3.1 und 1.1.3.2. e) zur Gefahrgutverordnung Straße (GGVSE) grundsätzlich die Möglichkeit, Flüssiggasanlagen, sofern sie nach DIN EN 1949 installiert und geprüft sind, während der Fahrt zu betreiben. Die Flaschen dürfen somit während der Fahrt angeschlossen und geöffnet bleiben. Zusatzeinrichtungen sind nicht gefordert.

Der Camper sollte jedoch im eigenen Interesse Hinweise des Herstellers beachten. Handelt er entgegen ausdrücklichen Herstellerhinweisen, riskiert er im Schadensfall Ärger mit seiner eigenen Kaskoversicherung, die ihm dann grobe Fahrlässigkeit vorwerfen könnte. 

Nationale Typgenehmigung nach dem 01.01.2007 bzw. EU-Typgenehmigung nach dem 01.01.2006: 

In Fahrzeugen, die nach diesen Stichtagen die Typgenehmigung erhalten haben, dürfen – auch in der gesamten EU – während der Fahrt Flüssiggasanlagen betrie-ben werden, wenn die Gasanlagen den Heizgeräterichtlinien 2001/56/EG, 2004/78/EG und 2006/119/EG entsprechen. Die Gasanlage muss weiterhin entsprechend DIN EN 1949 aufgebaut sein.

Dazu muss eine entsprechende automatische Sicherheits-Absperreinrichtung (z.B. ein Gasdruckregler mit Crash-Sensor) und eine Schlauchbruchsicherung eingebaut sein, die verhindern, dass bei einem Unfall LPG frei wird.

An Fahrzeugen, die nicht über eine automatische Sicherheits-Absperreinrichtung (z.B. einen Gasdruckregler mit Crash-Sensor) und eine Schlauchbruchsicherung verfügen, müssen Warnschilder im Flaschenkasten und in der Nähe der Heizungsbedienung angebracht werden, durch die darauf hingewiesen wird, dass die Gasflaschen während der Fahrt zu verschließen sind. Gasgeräte können dann während der Fahrt nicht betrieben werden.

Quelle: ADAC

Was wir alle nicht so brauchen!!!

Habe ich heute eher zufällig in Internet entdeckt:

Unfall mit Wohnmobil – Sechs Hunde entlaufen

af | 08.03.2014
Am Freitagabend, 7. März, gegen 21.20 Uhr ereignete sich auf der A 60 bei Waxweiler ein Verkehrsunfall zwischen einem Wohnmobil und einem PKW.

Nach ersten Ermittlungen wollte ein Wohnmobil einen LKW, vermutlich einen PKW-Transporter, überholen. Der Überholvorgang wurde aufgrund eines nachfolgenden Überholers abgebrochen. Der überholende PKW machte eine Vollbremsung, versuchte nach rechts auszuweichen und stieß dabei von hinten gegen das Wohnmobil. Das Wohnmobil landete daraufhin auf der rechten Leitplanke.

An beiden Fahrzeugen entstand wirtschaftlicher Totalschaden. Im Wohnmobil befanden sich sechs Hunde, die anschließend entliefen. Fünf der Hunde konnten bis 1 Uhr am Samstagmorgen wieder aufgegriffen werden. Ein Hund ist noch abgängig. Im Einsatz befanden sich die Feuerwehr Bitburg und benachbarte Feuerwehren sowie das DRK. Die A 60 war wegen der Aufräumarbeiten bis 0.50 Uhr voll gesperrt. Am Samstagvormittag wurde eine Bergungsfirma aus Trier beauftragt, das havarierte Wohnmobil zu bergen, deshalb blieb eine Fahrspur gesperrt.

Fotos: Siko

Quelle: Wochenspiegellive.de

Rückblicke in 2010 / 2011 – extreme Veränderungen und Einschnitte

Der Jahreswechsel 2009/2010, das Jahr 2010 an sich und das Jahr 2011 brachten die seither wohl tiefsten Einschnitte und stärksten Veränderungen innerhalb kürzester Zeit in unserem reisemobilen Leben überhaupt.

Daher wage ich jetzt einen kleinen Rückblick, um die Ereignisse etwas zu erklären:

Ereignis Nr. 1
Weihnachten und den Jahreswechsel 2009/2010 wollten wir wie in früheren Jahren schon so oft im Wohnmobil im Allgäu verbringen.
Wir hatten damals bereits auf dem Platz in Wald Stellung bezogen, das Wetter war aber über Weihnachten so abartig schlecht (Regen ohne Ende und keine Besserung in Sicht), dass wir uns kurzfristig dazu entschieden hatten, über die Berge weiter nach Südtirol zu fahren.

Unsere Hoffnung:
Entweder Schnee oder schöneres Wetter.
Dass sich die ganze  Geschichte aber in eine total andere Richtung entwickeln würde, ahnte damals noch keiner von uns.

Wir hatten Fernpass und Reschen bereits hinter uns gebracht, als es schon fast ganz unten, kurz vor Schluderns, passierte:
Urplötzlich und ohne ersichtlichen Grund bremste das vor unserem Vordermann fahrende Fahrzeug vollständig ab und auch unser Vordermann stand auf einmal vor uns.
Ich war zwar schon darauf vorbereitet bremsen zu müssen, da ich ein gutes Stück weiter vorne eine Ampel bemerkt hatte, aber ein Wohnmobil mit ca. 5 t hat bergabwärts und dazu auch noch auf nasser Fahrbahn natürlich erhebliche Probleme damit, abrupt von ca. 30 km auf km 0 herunter zu kommen.

Das Ergebnis:

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Tja, das war´s dann wohl.
Das Gute vorab: Keiner wurde irgendwie verletzt!
Das Problem:
30.12.2009 (Jahreswechsel) d.h. absolut keine Chance auf ein freies Zimmer und noch weniger eine Chance, kurzfristig an ein geeignetes Fahrzeug zu kommen, mit welchen wir und der gesamte Inhalt des Womos zurück nach Deutschland kommen.

Also Sylvester, Neujahr und weitere 2 Tage in einem Schrottmobil vor der Werkstatt direkt an der Vinschgau-Bundesstrasse ausharren und warten, bis der ADAC endlich ein geeignetes Fahrzeug auftreibt und herschickt.
Irgendwann hat´s dann doch noch geklappt und wir kamen nach Hause und das WOMO – mehrere Tage später  – Huckepack nach Rosenheim und von dort aus zu einem Fiat-Händler bei uns in der Nähe.
Bald stellte sich heraus:
Aufbau völlig OK ohne jeden Schaden, Basis Schrott – also Totalschaden.
Der Händler meinte zwar, das wäre zu reparieren, aber wir waren da eher skeptisch, da wir schon vorher diverse Überlegungen angestellt hatten:
Rote Plakete, Zahnriemen fällig, 12x neue Reifen fällig und noch einiges mehr.
Aber ein neues Womo war uns einfach immer zu teuer, zumal jetzt so langsam alles drin und dran war, was wir individuell wollten und in Eigenleistung eingebaut hatten.
Also habe ich mal recherchiert, was geht – und tatsächlich:
Für “relativ” kleines Geld konnten wir was tun:
Triebkopf Ducato 3,0 160 Multijet, 0 km, aus Konkursmasse besorgt, alte Basis abgeschraubt, neue hin und diverse Anpassungen und  Veränderungen u.a. an Fahrwek und Bremsanlage = Tag der ersten Zulassung (Neuzulassung) im März 2010, grüne Plakette, Kette statt Zahnriemen und 12 x neue Räder (6 x auf Alufelgen), neuer TÜV (ein etwas ausführlicherer Bericht zum Umbau wird demnächst unter “Wohnmobil – Dies und Das” veröffentlicht):

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Gott sei Dank hatte Heidi beim alten Fahrzeug – entgegen meinem Willen – die Vollkaskoversicherung noch nicht in Teilkasko umgewandelt …

Ereignis Nr. 2
Eros – Unser neues Familienmitglied.

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Wir können es uns heute – nach fast 4 Jahren – nicht mehr vorstellen, wie es ohne ihn war.
Ein total treuer, lieber und sanfter Kerl (Notfallhund aus dem Tierschutz), der innerhalb kürzester Zeit zum absoluten Familien- und Wohnmobilhund wurde und immer und überall dabei ist (und auch sein will).
Über ihn berichten wir hier im Blog getrennt in seinem Tagebuch.

Ereignis Nr. 3

Nachdem wir vor einigen Jahren einen Bootscharterurlaub auf der Mecklenburger Seenplatte verbracht hatten und hiervon total begeistert waren, ließ ich mich vom Rest des Clans dazu überreden, den Sportbootführerschein (Binnen, See und Bodensee) zu machen.
Hat eigentlich ganz gut geklappt, aber dann kam auch schon die nächste Idee: ein Boot muss her.

Das Ergebnis:
Ein Bayliner Ciera 2755

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Ihr seht, es ist viel passiert und es gibt reichlich zu berichten!
Zuerst werde ich versuchen, die vergangene Zeit etwas aufzuholen um uns dann allmählich in die Gegenwart einzuklinken.
Da ich aber die Berichte der letzten Jahre eher für das Tagebuch von Eros verfasst habe, werde ich diese auch hier verwenden.
Die Geschichten sind dann zum Teil aus “Hundesicht” erstellt, macht aber nix!
Die späteren (neuen) Berichte werden dann wieder in “normaler” Wohnmobil-Tagebuchform erscheinen

Bis dann + liebe Grüße
Hanse

 

Weihnachten 2004

Eigentlich würde an dieser Stelle jetzt ein Bericht über unseren traditionellen

*** Weihnachts-/Sylvestertrip in den Schnee ***

erscheinen.

Stattdessen erscheinen nachfolgend Bilder

*** von einer total überfluteten Womo-Heckgarage, einem Gipsfuss und einem Christbaum im Wohnzimmer ***

Die Route:
Fürs Wohnmobil: Keine
Für mich: Oberste Treppenstufe – unterste Treppenstufe.     

Strecke fürs Womo: 0 m
Strecke für mich: 3 m

Der Stellplatz
Stellplatz in Hochdorf bei uns am Haus.

Was wir so unternommen haben
Eigentlich nix.

Und wie kams dazu?
Ganz einfach: Ich war am 1. + 2. Dezember (mal wieder) für 2 Tage bei Concorde in Aschbach zur Mängelbeseitigung (Nässe u.a. an den Fenstern und in der Heckgarage). Nach der Rückkehr, genauer gesagt am 4. Dezember wollte ich, da für die folgenden Tage Frost angesagt war, das Wasser aus dem Boiler ablassen – und was fand ich hierbei nach den Regenfällen der vergangenen Nacht in der Heckgarage unseres  Womos?

Ca. 2 cm hoch Regenwasser !!!

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Das war wohl die Art unseres Womos,  auf die “Mängelbeseitigung” im Werk zu reagieren.

Nach mehrfachen “Touren” mit Putzlappen, Putzeimern, Verlängerungskabel und Heizlüfter die Treppe im Haus rauf und runter erfolgte dann letztlich (am gleichen Tag noch) auch mein “Abflug” mit der daraus resultierenden Erweiterung meiner Schuhgrösse, der Erkenntnis, so wohl weder in Moonboots noch in Skistiefel reinzukommen

Dscfgips

und dem Entschluss, den Christbaum dieses Jahr nicht neben dem
Womo im Schnee sondern Zuhause im trockenen Wohnzimmer aufzustellen.

Dscfchristb

 *********************************************** Wir wünschen unseren Freunden und Bekannten, welche jetzt die Feiertage ohne uns in Nesselwang verbringen und natürlich auch allen anderen irgendwo unterwegs oder Zuhause

 

SCHÖNE FEIERTAGE, FROHE WEIHNACHTEN UND EINEN GUTEN RUTSCH INS NEUE JAHR !
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